Kapitel 7 "Wahrnehmungen"
Ich schlüpfte schnell wieder in meine Rolle: Kinder, Partner, Arbeit Haushalt – eben alles. was das Leben beinhaltet. Es wusste ja niemand in meinem Umfeld, wie viel er mir bedeutet. Doch etwas hat sich verändert. Ich sah nichts. Ich hörte nichts. Ich konnte nichts greifen. Und doch - da war etwas. Erst war es in mir… ganz leise und zart. Ich spürte kleine Eingebungen. Gedanken, die sich als sehr hilfreich erwiesen. Eine Art Vorahnungen die mich durch meinen Alltag leiteten. Dann spielte meine Elektronik „verrückt“… Oder war ich es, die verrückt wurde? Bildschirmschoner, Drucker, Handy, Fernseher - alles schien eine Art Eigenleben zu entwickeln. Nicht polternd, nicht laut. Nein, sehr subtil. Als würde es ganz zart sagen: „ Schau hin, schau in dich, schau auf deinen Weg. “ Doch ich war in meiner Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt noch sehr rational. Schließlich gab es ja für alles eine wissenschaftliche Erklärung. Oder es war einfach nur Zufall. Ich versu...