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Leitfaden - so findest du dich hier zurecht

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Kapitel 22 Meditation

.  Es waren nun also die 3 Dinge, auf die ich meinen Blick richten sollte: Meditation - um zur Ruhe zu kommen Alkohol-Stopp - um mich selbst wieder zu spüren Natur - um mich zu erden und zu verbinden Meditation : Ihr müsst euch vorstellen, ich bin einer der ungeduldigsten Menschen, den ich kenne. Ein Zappelphilipp wie er im Buche steht. Ruhig sitzen oder liegen? Fehlanzeige.  Nicht 5 Minuten. Da war ich ja der richtige Kandidat für eine Meditation.  Aber ist es nicht genau das, worum es geht? Wer den Zustand der Ruhe bereits kennt, braucht ihn nicht erlernen. Wir bekommen genau die Aufgaben im Leben gestellt, an denen wir wachsen können. Ob wir diese Herausforderung annehmen, oder nicht, liegt bei uns. Der Unterschied ist der Umgang damit. Sehen wir es als Chance? Oder als Belastung? Ich hatte nichts zu verlieren. Ich konnte nur gewinnen, oder an dem Punkt verharren, wo ich war. Also begann ich einfach. Es war wie ein Kampf durch den Dschungel.  Es gab so viele Mögli...

Kapitel 21 Veränderung

  VERÄNDERUNG Wenn man Veränderung möchte, sucht man meist im Außen. Doch du kannst nur in dir selbst beginnen. Was bedeutet also der Weg zu mir? Bedeutet es nur Selbstfindung? Es bedeutete für mich erstmal Selbstreflexion.  Sich selbst den Spiegel vorhalten. Das Spiegelbild deines eigenen Gesichtes ist tägliche Routine. Anders ist es, den Blick nach innen zu richten. Ehrlich und ungeschönt. Was sah ich also? Ich sah ein Kind, klein und still in der Ecke hockend, das nie gelernt hat sich so anzunehmen, wie es ist. Es hatte das Gefühl, dass es nicht so gut in die Welt passt, die rund herum war. Es sehnte sich nach Anerkennung, Freundschaft und Liebe. Doch es war im Schatten der anderen fast unsichtbar. Was ihm fehlte war Selbstvertrauen und Mut. Doch damals wusste es noch nicht, wie man diese Eigenschaften zum Vorschein bringen kann. Es versuchte sich an seine Umgebung anzupassen, um irgendwie dazu zugehören. Wir tun aus den verschiedensten Gründen Dinge, von denen wir glauben,...

Kapitel 20 Stillstand ! / ?

  Stillstand !/? 💚  Es ist ein Jahr vergangen seitdem ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ein ganzes Jahr, indem ich meinen Weg weiter ging, um zu finden, wonach ich suchte. Eine Zeit zwischen Zweifel und Hoffnung. Ein Kampf zwischen Herz und Verstand. Nun sitze ich hier, und weiß gar nicht mehr, ob ich noch schreiben soll. Ich fühle mich, als könne ich gar nichts mehr.  Die Gedanken kreisen, aber sind dennoch leer. Es ist, als ob der Kopf ständig redet, aber dennoch nichts sagt. Viele Worte, aber ohne Bedeutung. Ich fühle mich antriebslos. Ich funktioniere, als wäre nichts passiert. Doch wie konnte ich diesen Zustand ändern? Es war an der Zeit, mich mit inneren Fragen zu konfrontieren. Wo ist mein Feuer? Wo ist meine Neugier? Wo ist meine Kraft? Wo ist mein letztes Jahr hin? Wo bin ich? Habe ich zu viel gewollt, aber zu wenig wirklich versucht? Oder habe zu viel mit dem Verstand gesucht und zu wenig mit dem Herzen empfangen? Was hat mich angetrieben? Mein Ego ode...

Kapitel Rückblick

Rückblick  Vor dem Morgen, an dem sich alles verändern sollte, gab es eine Zeit, in der ich mich wieder mehr dem Alltag widmete, und weniger der Spiritualität.  Dachte ich zumindest. In Wirklichkeit war diese Auszeit für meine spirituelle Entwicklung sehr wichtig, das sollte ich aber alles zu einem späteren Zeitpunkt verstehen. Es verging Woche um Woche. Aber sie hörte nicht auf mich zu rufen. Ich hatte ja nach wie vor den Wunsch mich mit der geistigen Welt zu verbinden, sie wahrzunehmen. Zum einen, um Kontakt zu meinem Seelenpartner aufzunehmen. Zum anderen, weil ich eines Tages selbst dorthin  zurückkehren werde. Aber auch, um zu beweisen, dass die Verbindung nach dem Tod bestehen bleibt. Hauptsächlich mir, aber auch, den Menschen die mir nahestehen.. Denn was immer noch hin und wieder in mir aufloderte war der Zweifel. Wenn auch nur an Tagen, an denen es einfach nur still war. An Tagen, in denen ich keine Antwort erhielt, auf meinen Wunsch nach einem Zeichen. Nachdem i...

Echo der Seele - Projektion Teil 2: Träume, Illusionen und Erwartungen

     Projektion auf den Partner   Wenn wir uns verlieben lernen wir unseren " Traumpartner" kennen. Alles scheint zu passen - er ist der Richtige. Nichts kann das noch toppen.  Wir haben viele Gemeinsamkeiten, finden uns gegenseitig toll und anziehend.  Einfach die große Liebe.   Es ist nicht nur, weil wir uns am Anfang besonders Mühe geben um zu gefallen.   Jeder von uns hat eine perfekte Vorstellung seines Partners in sich.  Wie er aussieht, wie er sich gibt. Einfach das Komplettpaket des Traumpartners. Wir vermischen das, was wir sehen, mit dem, was wir uns wünschen. Wir haben die "rosarote Brille" auf. Wir projizieren unsere Wünsche   Doch warum fällt meist nach ein paar Monaten der Schleier? Warum sagt man: "Die rosarote Brille ist weg", "wir sind nicht mehr auf Wolke 7" Die projizierten Bilder verschwinden. Wir sehen wieder klar. Nun zeigt sich ob man wirklich zusammen passt.    Die Projektion auf den Partner hat noch ei...

Echo der Seele - Glaube - wie er zu mir fand

Ich war nicht auf der Suche. In meiner Familie war der Glaube an etwas Höheres, Größeres nie ein Thema. Ich wurde mein ganzes Leben so erzogen, nur das zu vertreten, was sich  der Verstand erklären konnte. Das, was ich sah, hörte und anfassen konnte. An das was mir gelehrt wurde. Es gab nur schwarz und weiß. Da, und nicht da.  Beweisbar - nicht beweisbar. Und das war für mich vollkommen okay. Ich kannte ja nichts anderes.  Mit diesem Gedanken wurde ich erwachsen.  Und nicht nur das - ich wurde älter und älter...   Doch das war nur die eine Seite in mir.  Mein Verstand. Doch es gibt da ja noch mehr, auf das man sich verlassen sollte - sein Bauchgefühl .  Seine Intuition.  Ich spürte, dass das nicht alles sein konnte. Dass es mehr geben muß - zwischen Himmel und Erde - zwischen Wissen und Glauben - zwischen Denken und Fühlen.  Aber diese Gedanken waren in meinem Umfeld damals nicht erwünscht.  Vielleicht nicht mal in mir.    Doch...

Echo der Seele - Projektion Teil 1: Gedanken, die aus unserem Schatten kommen

Wir alle kennen das. Jemand sagt etwas - und wir denken sofort: "War das jetzt auf mich bezogen?" Oder wir beobachten eine Situation, ziehen unsere eigenen Schlüsse - und merken manchmal später, dass es doch ganz anders war.   Wir alle machen das. Wir intepretieren, wir projizieren, wir beziehen Dinge auf uns. Manchmal unbewusst, manchmal weil wir gerade sensibel sind. Oder weil uns etwas unbewusst an etwas in uns erinnert, das wir lieber nicht fühlen möchten.  Und genauso passiert es andersrum:  Andere sehen in uns etwas, das garnicht zu uns gehört. Etwas, das mehr mit ihnen selbst zu tun hat als mit uns Mit ihren Ängsten.  Ihren alten Geschichten. Ihren offenen Wunden.   Sie hören etwas heraus, das wir garnicht gesagt haben. Oder sie sehen etwas in uns, das in Wirklichkeit in ihnen selbst liegt.   Und plötzlich stehen wir mitten in einem Gefühl, das gar nicht unseres ist.   Und manchmal ist es gar keine Frage von Missverständnis oder Sensibilität. ...

Nachklang - Worte die bleiben

Manche Gedanken kommen erst dann, wenn der Weg schon ein Stück gegangen ist. Sie tauchen auf, wenn es still wird - wenn man nicht mehr sucht, sondern beginnt zu spüren. Die folgenden Kapitel erzählen nichts Neues – und doch zeigen sie etwas, das vorher verborgen war. Es sind Worte aus der Tiefe. Berührungen, Erkenntnisse, innere Bewegungen . Sie sind durch die Veränderung in mir gewachsen. Und sie werden erst nach und nach spürbar. Vielleicht findest du dich in diesen Worten wieder. Vielleicht spürst du etwas, das du selbst lange nicht fühlen konntest.   Nimm mit, was dich stärkt und dir hilft, zu verstehen.     Hier findet ihr die: "Echos meiner Seele"  👉 https://meinlichtreiseblog.blogspot.com/2025/06/echo-der-seele-schmerz.html   👉 https://meinlichtreiseblog.blogspot.com/2025/06/echo-der-seele-einsamkeit.html   👉 https://meinlichtreiseblog.blogspot.com/2025/06/echo-der-seele-innerer-kampf.html   👉 https://...

Echo der Seele - Schmerz

Wir alle kennen ihn - den emotionalen, seelischen Schmerz. Er kommt mal still und schleichend, mal laut und mit voller Wucht. Es ist das Gefühl der Entbehrung – etwas wichtiges verloren zu haben, das zu dir gehörte. Oder nie bekommen zu haben , wonach man sich sehnt.    Vielleicht trauerst du um einen geliebten Menschen, Vielleicht fühlst du dich nicht verstanden. Vielleicht erlebst du Zurückweisung oder innere Zerrissenheit. Vielleicht hast du die Wahrheit erkannt, von der du dachtest, du kennst sie längst. Eines bleibt aber immer gleich: Du fühlst ihn – und er verändert dich. Du beginnst, Mauern um dich zu errichten, um dich zu schützen. Du nimmst ihn als deinen Feind wahr. Doch schau genauer hin. Warum ist er da? Was will er dir sagen? Nicht jeder Schmerz zeigt sich sofort. Manchmal spürst du ihn erst, wenn du innehältst. Der Schmerz, der IHN und mich von Anfang an verbunden hatte - nicht gesehen werden. Alles zu tun - und ...

Echo der Seele - Berührungen des Herzens

Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere. Die Arbeit war getan. Ich war gerade dabei, meinen Arbeitsplatz etwas aufzuräumen und meinen PC herunterzufahren. Nun war alles aus. Nur der Monitor hatte noch Strom. Doch als ich auch ihn ausschalten wollte, begann ein Spiel mit Farben. Ein Wechsel, synchron mit dem Sekundentakt meiner Wanduhr. Von weiß, rot, grün, blau hin zu schwarz. In Endlosschleife. Das war das erste Mal, das ich so etwas sah. Ich spürte im selben Moment, dass dies kein technischer Fehler war. Es war ein Impuls. Ich überlegte nicht lange und fragte laut: „Bist du das?“ Ich musste schmunzeln und sagte weiter: „ Was ist denn jetzt schon wieder nicht richtig ?“ Plötzlich musste ich sogar lachen. Ich nahm es so hin und schaltete den Monitor aus. Am Fenster meiner Büroräume hielt ich noch einmal kurz inne. Ich sah dem Bewegen der Zweige im Wind zu - als ich plötzlich etwas spürte . Es begann wie ein Kribbeln an mei...

Echo der Seele - Bestätigung

Bestätigung ist unser Antrieb. Im Job. In unseren Kindern, der Familie – um zu spüren, dass wir alles richtig gemacht haben. In der Partnerschaft, in Freundschaften – überall. Wir brauchen sie. Aber warum? Um zu wissen dass es richtig war, was wir tun. Ob es Anklang findet? Doch auch hier sollten wir uns fragen: Für wen wollen wir es richtig machen? Wir müssen erkennen, dass wir nicht für die anderen leben. Wir leben für uns. Das zu erkennen ist nicht leicht. Auch ich fühlte mich wohler, wenn ich wusste, anderen gefiel was ich tat. Auch jetzt noch. Ich war natürlich unsicher - aber auch stolz, als ich anfing zu schreiben. Mir war wichtig, das Gefühl zu bekommen, dass es gut ist - dass ich gut bin. Und so entschied ich mich, den beiden Menschen, die mir in dieser schweren Zeit Halt und Unterstützung gaben, zu zeigen, was ich bis dahin geschrieben hatte. Also gab ich ein ausgedruckte Exemplar meiner Freundin. Das andere schickte ich ...

Echo der Seele - der innerer Kampf

Wenn du spürst, dass sich in dir etwas verändert, beginnst du - so wie du es immer getan hast - zu hinterfragen. Du fragst dich: Warum passiert das gerade? Egal ob im Außen, oder im Inneren. Es ist nicht nur eine Antwort, die du findest. Meist spürst du, dass du es annimmst - aber gleichzeitig ablehnst, was dir als Antwort erscheint. Warum ist das so? Es gibt in uns Menschen zwei Seiten. Eine Seite, die aufgeben möchte, weil das einfacher erscheint. Und eine Seite, die kämpft. Es ist nicht wie Gut und Böse - oder wie Engelchen und Teufelchen auf deinen Schultern. Sondern der Konflikt zwischen dem, was wir verstehen können, und dem Unbekannten - das wir nur kaum greifen können. Wir lehnen uns innerlich auf - gegen das, was wir nicht kennen oder nicht verstehen. Es fällt uns schwer, es zu akzeptieren. Es ist ein Kampf. Mal tendieren wir zu dem Einen – mal zu dem Anderen. Manchmal glauben wir zu verstehen – und manchmal hinterfragen wir alles, was wi...

Echo der Seele - Einsamkeit

In Zeiten der Verzweiflung nehmen wir alles um uns ganz anders wahr. Wir sehnen uns nach Nähe und Halt. Nach Schutz - und nach Vertrauen. Am Boden zerstört klammern wir uns an die Menschen, in denen wir das zu finden glauben, was wir so dringend brauchen. Unsere Seele möchte ankommen und beruhigt werden. Verstanden - und gehalten. Doch was ist, wenn es da niemanden gibt? Keinen Menschen, der uns auffängt? Was ist, wenn wir einfach fallen? Oft verwechseln wir dann, einfach nur geduldiges Zuhören, mit echtem Interesse. Manche Fragen entstehen eher aus Neugier - nicht aus dem Wunsch, uns wirklich zu hören. Vielleicht sind wir nur eine Zeit lang „interessant“, solange wir verletzlich, offen und suchend sind.. Aber in diesem Moment bist du vielleicht gar nicht einsam. Denn irgendwann wird dir klar: Du hast deine Einsamkeit erkannt. Du hast sie angenommen - und du bist durch sie gewachsen. Du hast dich entfaltet. Und plötzlich fühls...

Echo der Seele - Der Schlüssel

Oftmals im Leben sehen wir beim Zurückblicken vieles klarer. Vielleicht sogar ganz anders. Geschehnisse oder Erlebtes scheinen auf einmal eine andere Bedeutung zu bekommen - einen anderen Sinn. Wenn man krampfhaft versucht, etwas verstehen zu wollen, und das Gehirn oder der Verstand doch nur nach der einfachsten Erklärung sucht, bleibt vieles verborgen. Wie auch bei mir… Damals, beim Einfühlen des Mediums in meine Energien, erhielt ich ein paar kleine Hinweise - mich betreffend. Unter anderem sah sie einen Schlüssel – und gleichzeitig mich. In Verbindung mit der Botschaft, mich selbst zu erkennen, nahm ich an, es ging nur um mein Potenzial. Darum, mich selbst zu erkennen. Oder ging es um ihn? Ich wusste es einfach nicht. Ich überlegte lange, was dieser Schlüssel bedeuten könnte. Welche Tür sollte er öffnen? Meine oder seine? Was würden wir dahinter finden? War ich selbst der Schlüssel – oder sollte ich ihn nur benutzten? Eines Nachts lag ich, w...

Echo der Seele - Die Kraft in dir

Stell dir deinen Weg vor - wie einen Spaziergang durch einen dir fremden Wald. Die Sonne scheint, alles ist grün. Blumen blühen auf den Wiesen. Ein warmer Windhauch durchstreift dein Haar. Und du siehst ihn vor dir – deinen Weg. Du gehst ihn - obwohl du nicht weißt was dich nach der nächsten Gabelung erwartet. Doch du gehst weiter. Du weißt nicht wo du ankommst – aber du weißt, dass du ankommen wirst. Wo, entscheidest du, indem du die Abzweigung wählst. Manchmal versperrt ein umgefallener Baum den Weg. Mal geht es steil bergauf - mal steil bergab. Und manchmal scheint es als gäbe es keinen Weg. Er endet einfach mitten im Wald. Du kannst zurück gehen - du kennst ja jetzt den Weg. Oder du gehst weiter, auch wenn du noch nicht weißt, wo du ankommen wirst. Also gehst du mitten durch den Wald. Es geht dem Abend zu. Und du kannst dich nicht mehr so gut orientieren. Aber du gehst – du gehst einfach weiter – und du verlässt dich auf dein Bauchgefühl. Viel...

Echo der Seele - Potenzial

Das, was wir Leben nennen… Was (er)leben wir? Wir rennen durch unsere eigene Zeit. Denken: Nur, wenn wir funktionieren, werden wir wahrgenommen und wertgeschätzt. Doch sind wir nicht viel mehr? Wo ist unsere Besonderheit, wenn wir doch nur tun, was von uns erwartet wird? Was unterscheidet uns dann noch voneinander? Jeder Mensch kommt mit einer Gabe auf die Welt. Doch wir werden von Anfang an behandelt, als wären wir alle gleich. Das geht ja im Kindergarten schon los. Wir essen, wenn alle essen. Wir schlafen, wenn alle schlafen. Wir spielen wenn wir spielen dürfen. Genauso zieht sich das durch unser ganzes Leben. Nur das das einstige „Spielen“ durch Schule und dann durch Arbeit ersetzt wird. Im Grunde ist es von Anfang an eine Programmierung, uns an Regeln zu gewöhnen. An einen vor gegebenen Tagesablauf, den wir für normal halten. Dadurch das wir alles vorgesagt, vorgelebt und vorgeschrieben bekommen, hören wir auf, selbst zu entscheiden. Wir hören au...

Echo der Seele - Dankbarkeit

Viele Menschen und Gegebenheiten in unserem Leben sehen wir oft als selbstverständlich an. Sie sind einfach da, und waren es - manchmal schon immer. Doch was ist wenn auf einmal etwas oder jemand davon nicht mehr - einfach - da ist? Wir erkennen plötzlich dessen Wert. Plötzlich wird uns klar, wie wichtig das Verlorene für uns war. Manchmal erkennen wir die Bedeutung von Situationen auch erst später. Sie schienen, als wären sie nur zufällig oder flüchtig. Wir hatten ihnen nur wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Und trotzdem beeinflussen sie unser Leben. Doch irgendwann erkennen wir, dass in allem was wir auf unserer Reise durch unser Leben erfahren einem Zweck dient. Einen höheren Sinn hat. Alles was wir erleben dient unserer Entwicklung. Es formt uns. Egal, ob es positive, oder negative Erfahrungen waren. Sie machten uns zu dem, was wir heute sind. Es liegt allein an uns, wie wir sie für uns nutzen. Selbst wenn sie uns im ersten Moment unnötig, vi...

Kapitel 3 " Wie alles begann"

Das, was wir Leben  nennen, hatte mich voll im Griff. Jetzt das, dann dies, danach jenes - am besten schneller als die Zeit selbst. Denn wir müssen ja alles schaffen, was von uns erwartet wird. Wir wollen ja dazu gehören. Und dabei vergessen wir uns. Doch mir wurde immer mehr bewusst, dass das nicht das Leben war, wonach ich mich sehnte. Ich spürte: Egal was ich tat, was ich sagte, was ich fühlte - es stand mit meinem Umfeld nicht in wirklicher Resonanz. Ich war nicht das, was von mir erwartet wurde. Oft fühlte ich mich unverstanden. Ich widersetzte mich dem Leben im Hamsterrad und entschied mich, gemeinsam mit Gleichgesinnten den Ketten und Mauern dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen: Meinen eigenen Willen . Es war die Zeit, in der einige von uns spürten, dass das, was wir Leben nennen, nicht das war, was wir wollten. Wir fühlten uns bevormundet und eingeschränkt in unserem Denken und Handeln – also begannen wir uns einen Raum zu geben. Es war eine Z...

Kapitel 4 "Die Verbindung"

Alles begann wie eine normale Freundschaft. Wir trafen uns alle regelmäßig, teilten unsere Ansichten - und mit der Zeit wurden unsere Gespräche immer tiefgründiger. Aber ich merkte schnell, dass da mehr war, zwischen ihm und mir, als das, was wir selbst zu erkennen glaubten. Er erzählte mir von privaten Dingen - von Familie und Freunden. Es schien, als spürte er eine Vertrautheit, die nicht nur aus unserem aktuellem Kennenlernen kam. Ich hörte ihm zu, ich war für ihn da. Vielleicht aus dem eigenen Wunsch heraus, dass auch einmal jemand so für mich da sein könnte. Es gab keine Tabus - wir erzählten uns alles. Und auch mir gaben diese Gespräche das Gefühl, verstanden zu werden. Es war, als ob wir uns ewig kannten… So verging die Zeit - und ich fühlte mehr. Mehr, als ich sollte. Mehr, als ich durfte. Mehr als ich verstand. Als ich ihm meine Liebe gestand, fiel er - vielleicht buchstäblich - aus allen Wolken. Er sagte, er kenne so etwas nicht. Gef...