Das, was wir Leben nennen, hatte mich voll im Griff. Jetzt das, dann dies, danach jenes - am besten schneller als die Zeit selbst. Denn wir müssen ja alles schaffen, was von uns erwartet wird. Wir wollen ja dazu gehören. Und dabei vergessen wir uns. Doch mir wurde immer mehr bewusst, dass das nicht das Leben war, wonach ich mich sehnte. Ich spürte: Egal was ich tat, was ich sagte, was ich fühlte - es stand mit meinem Umfeld nicht in wirklicher Resonanz. Ich war nicht das, was von mir erwartet wurde. Oft fühlte ich mich unverstanden. Ich widersetzte mich dem Leben im Hamsterrad und entschied mich, gemeinsam mit Gleichgesinnten den Ketten und Mauern dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen: Meinen eigenen Willen . Es war die Zeit, in der einige von uns spürten, dass das, was wir Leben nennen, nicht das war, was wir wollten. Wir fühlten uns bevormundet und eingeschränkt in unserem Denken und Handeln – also begannen wir uns einen Raum zu geben. Es war eine Z...